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Béla Lajos

Stücke bei copy-us




Lajos

Geboren 1929, stammt aus Ungarn. Studium am Staatlichen Konservatorium seiner Heimatstadt Szeged. Ab 1950 Soloflötist des Orchesters am dortigen Nationaltheater und des Philharmonisches Orchesters (Bartók Béla Philharmonikus Zenekar); 1952 Lehrauftrag an der Staatlichen Musikschule Békéscsaba.

Die Ereignisse 1956 in Ungarn zwangen ihn zur Emigration. Studium in Wien bei Prof. Resnicek an der Wiener Akademie für Musik und Darstellende Kunst; Gründungmitglied der Philharmonia Hungarica. Zwanzig Jahre blieb er Flötist Mitglied dieses namhaften Orchesters, das 1960 nach Marl in Westfalen übersiedelte und von der BRD als Flüchtlingsorchester adoptiert wurde. Unter so berühmten Dirigenten wie Doráti Krips, Caridis, Erede, Hollreiser, Sawalisch, Kertész, und Robert Stolz bereiste er die wichtigsten Konzertsäle in Europa und Nordamerika, z.B. Die Carnegie-Hall in New-York das San Carlo-Theater in Neapel, die Royal Albert Hall in London, den Wiener Musikverein-Saal, den Sale Pleyel in Paris und die Herrliche Freilichtbühne Herodes Attikus in Athen.

Dabei begleiteten so hervorragende Solisten wie Yehudi Menuhin, Andere Navarra, Martha Argerich, Anneliese Rothenberger, Giuseppe di Stefano, Rudolf Schock, Andor Földes und Elly Ney seinen Weg. Ständig war er mit dem Orchester auch in der Kölner und Düsseldorfer Oper zu Gast. Auf zahlreichen Schalplatten, darunter die vielfach ausgezeichnete, mit der erste Platinplatte für klassische Musik honorierte Edition aller 104 Sinfonien von Joseph Haydn, ist das Wirken des Orchesters festgehalten.

Ab 1971, inzwischen als Orchestermitglied bereits Ehrenbürger der Stadt New-York, nahm Béla Lajos auch wieder seine pädagogische Tätigkeit auf, zunächst nebenamtlich und dann ab 1976 hauptamtlich an der Kreismusikschule Kleve. Seine Schüler errangen auf vielen Wettbewerben hervorragende Preise in der Solo- und Gruppenwertung. Seine reiche Orchestererfahrung kam der Arbeit mit dem Sinfonieorchester der Kreismusikschule und den verschiedensten Ensembles immer zugute.

Neben seiner umfangreichen musikalischen Tätigkeit beschäftigt sich Béla Lajos seit Mitte der 50er Jahre intensiv mit der Malerei, in die ihn der namhafte ungarische Maler und Bildhauer Dezsö Mészáros einführte. Wichtige Impulse brachten die enge Kontakte zu den Wiener Avantgard-Künstlern in der Jahren 1957-1959 (Wiener Aufenthalt). Sein malerisches Werk steht insofern mit seinen musikalischen Schaffen in zusammenhang, als es stark von musikalischen Vorstellungen bestimmt ist, in denen Klänge, Entwicklungen und Formen impulsgebend sind und ihre schöpferische bildische Umsetzung finden. Das bildnerische Werk war zuletzt u. a. bei Ausstellungen in Neuss, Kleve, Budapest, Goch, Siegburg zu sehen.


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