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copy-us - Heinrich Schütz

Heinrich Schütz

Stücke bei copy-us




Schütz

Geboren am 14. Oktober 1585 in Köstritz bei Gera, war Schütz 1598 Kapellknabe am Hof von Kassel und genoss am Collegium Mauritianum eine vorzügliche Ausbildung. Er studierte in Marburg Jura, ging dann aber 1609 als Stipendiat nach Venedig zu Giovanni Gabrieli, bei dem er das Wesentliche für ein langes Musikerleben erlernte.

1613 kam er nach Kassel zurück und wurde Hoforganist, um schließlich 1617 sächsischer Hofkapellmeister in Dresden zu werden. Seine Frau Magdalena und sein Freund Johann Hermann Schein starben früh, und die Wirren des Dreißigjährigen Krieges ergriffen auch seinen Umkreis.

Eine zweite Italienreise 1628 brachte ihn in Berührung mit der Kunst Claudio Monteverdis. Er übernahm Verpflichtungen an Sachsen verbundenen Höfen wie Kopenhagen, Halle, Wolfenbüttel und Gera. Nach Kriegsende oblag ihm der Wiederaufbau der Dresdner Hofkapelle.

Heinrich Schütz starb am 6. November 1672 in Dresden. Er war Kosmopolit unter den protestantischen Komponisten, unübertroffen in der kontrapunktischen Kunst wie an der Tiefe des Ausdrucks, und hinterließ eine große Schule. Zu seinen Werken gehören drei Passionen, drei biblische Historien, die "Musikalischen Exequien" (1636) und die Sammlung "Geistliche Chor Music" (1648) sowie die Psalmen Davids von 1619.

Schütz im Buch

[Handschriften von Schütz bis Rihm]

Handschriften von Schütz bis Rihm

[Hans H. Eggebrecht: Heinrich Schütz]

Heinrich Schütz

Aufnahme

[Heinrich Schütz: Motetten und Konzerte]

Motetten und Konzerte

Weitere Links

Große Heinrich-Schütz-Homepage


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